Pfarrei Engelburg

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Vielfalt im Bild

In der Bibel heisst es: Du sollst dir kein Bildnis machen. – Dennoch wird Gott spürbar in unseren menschlichen Erfahrungen und wir erleben Spürbares. Unter den ansprechenden Bildern auf dem „Gottesbildtuch“ der FirmkandidatInnen ist das sehr lebendig und sichtbar: ‚Gott in allen Dingen.‘

Das Gottesbild-Gebot meint: Lege mich nicht fest auf ein Bild, dass du dir machst. Ich bin mehr als das – Vielfalt, so heisst eines der Bilder der FirmkandidatInnen 2012. Ich bin größer. Ich bin anders. Immer. Egal, wie komplex und kompliziert du mich zeichnest und in deinem Kopf ausmalst – ich bin immer mehr und anders. Ich bin dein Gott. Ich bin da.

Gott ist lebendig! Der Spur unserer Vorstellung und unseres Gespürs dürfen wir nachgehen, doch geht’s auch um die Bereitschaft, das Bild von Gott immer wieder loszulassen und offen zu bleiben für weitere Spuren von ihm in unserem Leben. Das wäre gut. Denn Gott lebt in dieser Freiheit, die uns aufatmen lässt.

Im Mai ist das Gottesbildtuch unserer FirmkandidatInnen für eine gewisse Zeit in der Engelburger Kirche zu sehen sein, ein Ausschnitt des Tuches finden Sie in der nebenstehenden Abbildung. Vielleicht ist das Tuch in seiner Vielfalt eine Anregung, unseren eigenen inneren Lebens- und Glaubensbildern nachzugehen.

Andreas Barth