Osternacht – die Erleuchtung unserer Kirchen

Erstkommunionkinder '09 beim Entzünden ihrer Taufkerze an der Osterkerze bei der Taufgelübdeerneuerung

In der Osternacht sind wir in stockfinsteren Kirchen versammelt, das 'heilige Spiel' der Liturgie lässt spüren, was Dunkelheit und Licht bedeuten können, beispielsweise das Wechselspiel von Angst und Hoffnung, dem unser Leben immer wieder ausgesetzt sein kann.
Durch die hereinzutragende Osterkerze wird das Dunkel unserer Kirchen schliesslich erleuchtet, und im Lobgesang wird das Geschehen gedeutet, wenn es heisst:
„ ... vermähle ihr Licht (das Licht der Osterkerze) mit den Lichtern am Himmel. Sie leuchte bis der Morgenstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht: dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, der von den Toten erstand, der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht ... .“
Und erneut weiss ich im Tiefinnern, was ich von Kindesbeinen an in dieser Nacht wahrnehmen durfte: Es gibt eine Hoffnungskraft, die alles zu erhellen vermag, eine Bergungskraft, die grösser ist als so manche menschlichen 'Nachtzustände'.
Bauen wir erneut auf diese Hoffnungskraft, gerade auch für und mit unseren Mitmenschen:

Frohe Ostern!
Andreas Barth